Das Wunder des Sperrholzes

Sperrholz
Foto: Shutterstock

Sperrholz ist in vielerlei Hinsicht wirklich bemerkenswert, vor allem im Vergleich zu normalem Holz. Es zeichnet sich durch hohe Resistenz bei Verbiegen, Spaltung und Rissbildung aus. Weiterhin ist es leicht zu verarbeiten, wiederverwendbar, flexibel und dennoch für kleines Geld in Ihrer Nähe zu haben. Falls Sie Sperrholz für Exportverpackungen verwenden möchten, dann gehen Sie allen phytosanitären Vorschriften aus dem Weg.

Es ist eventuell noch bemerkenswerter, dass die Herstellung von Sperrholz bereits zum ersten Mal vor 5.500 Jahren im alten Mesopotamien (heutiger Irak) stattfand, während die moderne Version des Sperrholzes so wie wir es kennen, von Immanuel Nobel (Vater vom berühmten Alfred Nobel) erfunden wurde. Immanuel führte mit seinen Söhnen allerlei Arten von Experimenten durch, darunter auch welche mit Nitroglyzerin. Natürlich finden wir es gut, wenn Väter viel Zeit mit Ihren Söhnen verbringen, aber sicherlich gibt es bessere Möglichkeiten als diese. Und tatsächlich, einer von Immanuels Söhnen, Emil Oskar, starb 1864 bei einer Explosion in der Fabrik seines Vaters.

Sperrholz hat eine sehr breite Anwendungspalette. Darunter fallen z.B. die Herstellung von Möbeln, Zäunen und sogar Rotorblätter für Windenergieanlagen. Im 2. Weltkrieg gab es sogar ein ganzes Flugzeug aus Sperrholz: die Mosquito – auch bekannt als das „Wooden Wonder“.

 

Herstellung von Sperrholz

Nehmen Sie sich einen Baum und fällen Sie ihn. Das hört sich vielleicht etwas brutal an, aber um Sperrholz herzustellen, benötigt man als Erstes eines: Holz. Natürlich benutzen Sie Holz aus nachhaltigem Anbau – also aus FSC oder PEFC zertifizierten Wäldern (über diese Zertifizierungen haben wir bereits berichtet). So halten Sie den Schaden an unserer Umwelt zumindest kleiner.

Zunächst entfernen Sie die Rinde des Baums, dann erhitzen Sie den Stamm um ihn schön biegsam zu machen und schneiden den Stamm in 3 mm dicke Platten. Somit erhalten Sie frisches Holzfurnier.

Leimen Sie eine ungerade Anzahl an Holzfurnieren (also mind. 3) zusammen. Besonders einfach ist dies in speziellen Pressen, welche die Furniere noch zusätzlich erhitzen. Achten Sie dabei darauf, dass die Laufrichtung des Holzes bei jedem weiteren Furnier im rechten Winkel zu der Laufrichtung des Vorherigen steht. Die versetzte Laufrichtung gibt dem Sperrholz all die nützlichen Eigenschaften, welche bereits etwas weiter oben beschrieben worden sind.

Fertig!

Sperrholz – Ideal als Exportkiste

Sperrholz-ExportkisteUnsere Sperrholzboxen (welche ohne Nägel hergestellt werden) erfreuen sich sehr großer Beliebtheit und sind eine der meistverkauften Exportverpackungen. Sie bieten Schutz gegen jede Art von Stößen und Schlägen. Ebenso sind Sie aufgrund Ihrer Beschaffenheit immun gegen Feuchtigkeit, Nässe und extreme Temperaturen. Weiterhin sind Sperrholzkisten leichter als Kisten aus traditionellem Holz, so kann es zu erheblich geringeren Frachtkosten kommen.

Die Sperrholzboxen werden flach verpackt geliefert, der Aufbau sollte aber leicht von der Hand gehen. Genauso einfach können diese wieder auseinander gebaut werden, was wiederum die Einlagerung oder auch die Wiederverwendung überaus bequem macht.

Ratioform hat natürlich viele weitere Exportverpackungen im Sortiment, sehen Sie gleich nach unter: www.ratioform.at!

PS: Die englische Version finden Sie im Blog von unseren Kollegen von Davpack.

 

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